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DEUTSCHER AUSLANDSBAU-VERBAND E.V.

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IM AUSLAND PROFITABEL BAUEN

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NEUE HERAUSFORDERUNGEN

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HOCHKARÄTIGES NETZWERK

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QUALITATIV HOCHWERTIGE KONTAKTE

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Delegationsreise in die Dominikanische Republik und nach Haiti

Das Baugewerbe und der Bereich Erneuerbare Energien/ Umwelttechnik gehören zu den Schwerpunkten einer Informationsreise in der zweiten Novemberhälfte in die Dominikanische Republik und nach Haiti. Sie wird vom Lateinamerikanischen Verein in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Dominikanischen Industrie- und Handelskammer, der Chambre Franco-Haïtienne de Commerce et d′Industrie und den Botschaften organisiert. Geplant sind Gespräche mit Akteuren aus Wirtschaft und Politik und B2B-Gespräche mit Unternehmern, um sich über die aktuelle Situation beider Länder zu informieren und potentielle Geschäftskontakte aufzubauen. Alle weiteren Informationen (Programm, Reise- und Kosteninformationen, Anmeldeformular) finden Sie im Anhang.

 2017_09_25_11_11_42.pdf



In Tansania und Uganda die Chancen erkunden


Nach Tansania und Uganda führt vom 22. bis 27. Oktober eine branchenübergreifende Unternehmerreise. Organisiert wird sie vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Auch Bau- und Ausbauunternehmen können sich dabei vor Ort über Märkte und Branchen informieren, Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Unternehmen und Ministerien knüpfen, gezielt für die deutschen Besucher ausgewählte potenzielle Geschäftspartner treffen und aktuelle Projekte besichtigen. Beide Male sieht das Programm Empfänge bei den deutschen Botschaftern vor. Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Programmteilen der Reise teilzunehmen. Anmeldungen werden bis zum 22. September angenommen. Details finden Sie auf der Internetseite des Afrika-Vereins unter "Veranstaltungen" und "Delegationsreisen".




Infrastruktur-Forum in Düsseldorf


Das NRW-Wirtschaftsministerium und der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft laden ein zum fünften German-African Infrastructure Forum „Environmental Engineering & Logistics". Das Forum wird am 7. und 8. November im DUSconference plus in Düsseldorf stattfinden. Erwartet werden etwa 200 hochrangige Gäste aus Afrika und Deutschland – aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die aktuelle Infrastrukturentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent birgt ein großes Potenzial – auch und vor allem für die  deutsche Wirtschaft. Infrastruktur ist dabei weit mehr als Straße, Schiene und Luft. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bereiche, in denen die deutsche Wirtschaft mit ihrer Expertise die Entwicklung in Afrika vorantreiben kann. Daher steht in diesem Jahr die Wasserversorgung und Abfallverwertung in Industrien, Mega-Cities sowie ländlichen Gebieten im Fokus des Treffens. Zudem geht es um logistische Lösungen, Mobilität und Projektfinanzierung.

Das Forum bietet Diskussionen mit Experten, die Möglichkeit zum Netzwerken mit potenziellen afrikanischen und deutschen Partnern, innovative Impulse für Ihre Unternehmen und praxisorientierte Workshops am zweiten Tag. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem angehängten vorläufigen Programm und der fortlaufend aktualisierten Konferenzwebsite unter www.gaif.de

 1 - Draft_Short_Program_GAIF17_0308_463.pdf



Vedamecum für erfolgreiche Joint Ventures

Erst eine gut ausgebaute Infrastruktur ermöglicht und beschleunigt die Entwicklung der Staaten in der Dritten Welt. Joint Ventures zwischen einheimischen und ausländischen mittelständischen Fachunternehmen wiederum unterstützen den Ausbau und die Pflege der Infrastruktur erheblich. Welche Bedingungen vorhanden sein müssen, um das Risiko kleinzuhalten, dass derartige Joint Ventures zwischen afrikanischen und europäischen Anbietern scheitern, war Thema eines Projekts, an dem der Deutsche Auslandsbau-Verband mitgewirkt hat. Untersuchungsgebiet waren Guinea, Sierra Leone und Liberia. Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie im Anhang.

 Enterprise_Guide_EN.PDF



Addisbuild im Oktober in Addis Abeba


Sie wird als wichtigste Baumesse in Äthiopien beschrieben, die Addisbuild, die vom 13. bis 16. Oktober ihre Pforten geöffnet hat. Die achte Veranstaltung dieser Art soll mindestens an ihre Vorläuferinnen anschließen. Die Messe 2016 hatte mehr als 100 Aussteller unter anderem auch aus Europa und gut 5.000 Fachbesucher. Gezeigt und gesehen werden können Materialien und Ausrüstungen für den Bau und den Ausbau, Sicherheits- und Schutzeinrichtungen und vieles mehr. Äthiopien bietet sich an als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in der Region, als unternehmerfreundlich und als Standort mit günstigen Lohnkosten. Es lohne sich demnach, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und zu pflegen.

 



Geschäftsanbahnung in Dänemark

Besonders an Unternehmen mit Lösungen im Bereich Restaurierung und Sanierung von Gebäuden richtet sich die Einladung der Außenhandelskammer Dänemarkh zu einer Geschäftsanbahnungsreise im Bereich Bau Ende November. In unserem nördlichen Nachbarland boomt die Baubranche und bringt die dortigen Fachfirmen an ihre Kapazitätsgrenzen. Zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben seien deswegen deutsche Unternehmen aus der Baubranche innerhalb eines sehr breiten Branchenspektrums gefragt. Die Geschäftsanbahnungsreise sei daher eine Gelegenheit, den dänischen Markt zu erschließen. Geboten werden individuelle Gespräche mit potenziellen dänischen Geschäftspartnern, Kunden, Entscheidungsträgern und Multiplikatoren, die Möglichkeit, Produkte, Dienstleistungen und mögliche Kooperationsfelder einem ausgewählten Fachpublikum zu präsentieren, ein Seminar mit Informationen zur Marktentwicklung, Geschäftsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen, der Erfahrungsaustausch mit deutschen Firmen in Dänemark und die Besichtigungen von Bauprojekten. Details finden Sie unter http://www.handelskammer.dk/veranstaltungen/event/events/geschaeftsreise-bauwirtschaft-in-daenemark/ .




Geschäftsanbahnung in Kolumbien

Zum zweiten Mal nach 2015 fördert das Bundeswirtschaftsministerium aus dem Markterschließungsprogramm eine Geschäftsanbahnungsreise nach Kolumbien mit Schwerpunkt in den Sektoren Bauwirtschaft und Infrastruktur.Vom 23. bis 27. Oktober geht es nach Bogotá und Medellín. Dort gibt es individuelle Geschäftstreffen nach den Vorgaben der deutschen Teilnehmer, die Begleitung und operative Unterstützung durch qualifiziertes zweisprachiges Personal der AHK Kolumbien, fachlich-technische Präsentationsveranstaltung zur Vorstellung der Unternehmen und ihrer Produkte vor Fachpublikum aus Wirtschaft, Politik und Brancheninstitutionen, individuelle kostenlose Pre-market-checks sowie Besichtigungen von Unternehmen und themenspezifischen Anlagen. Nähere Details finden Sie in der Anlage.

 

 1 - Kolumbien.pdf



Politischer Flankenschutz für deutsche Anbieter


Mit einer "Geschäftsstelle Strategische Auslandsgeschäfte" will die Bundesregierung Unternehmen bei ihren Aktivitäten jenseits der Grenzen beistehen. Angesiedelt ist die Geschäftsstelle im Bundeswirtschaftsministerium. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass bei Projekten deutsche Anbieter zunehmend mit Wettbewerbsnachteilen zu kämpfen haben gegenüber Mitbewerbern, die mit politischer Unterstützung auftreten und so unter anderem umfassende Finanzierungsangebote machen können. Deutsche Firmen sollen nun stärker politischen Flankenschutz bekommen, die Finanzierungsinstrumente sollen für sie ausgeweitet werden und Exportfinanzierungsregeln sollen international weiterentwickelt werden. Damit will Berlin insgesamt eine noch günstigere Außenwirtschaftsförderung als bisher gewährleisten. Die Geschäftsstelle werde eng gerade mit interessierten Mittelständlern und ihren Verbänden zusammenarbeiten, wurde zugesagt.




Mehr Hilfe an „Reformchampions"


Durch „Partnerschaften" mit einzelnen afrikanischen Staaten soll die Entwicklung dort besonders vorangebracht werden. Diesen Plan für eine „gemeinsame Zukunft" erläuterte Bundeskanzlerin Angela Merkel afrikanischen Politikern und Wirtschaftsvertretern beim G20-Afrika-Gipfel der Bundesregierung. Mit der Veranstaltung wird der G20-Gipfel in einigen Wochen vorbereitet, auf dem Afrika ein wichtiger Tagesordnungspunkt sein soll. Im Blick sind im Moment die sogenannten „Reformchampions" Athiopien, Tunesien, Ghana, Elfenbeinküste, Marokko, Ruanda und Senegal. Im Rahmen der Partnerschaften mit ihnen sollen sie Entwicklungsziele benennen, für die sie dann langfristig internationale Unterstützung erhalten. Vor allem die Bereiche Industrialisierung und Ausbau der Infrastruktur stehen dabei im Fokus. Deutsche Unternehmen sollen sich für ihre Invesitionen dort beim Staat über Hermes-Bürgschaften leichter gegen Risiken absichern können. Parallel zu der Konferenz wurde bekannt, dass das Wirtschaftswachstum auf dem Kontinent sich beschleunigen soll - von 2,2 Prozent im vergangenen Jahr (dabei in Ostafrika plus 5,3 Prozent) auf 4,3 Prozent in 2018. 
 



A1-Bescheinigungen für GB nur noch bis Ende März 2019


Der angekündigte Austritt Großbritanniens aus der EU hat auch Auswirkungen auf Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb nach dort entsendet werden. Die dafür üblichen A1-Beschinigungen werden laut Auskunft des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen ab sofort nicht mehr für Zeiträume ausgestellt, die über den 29. März 2019, das vermutliche Brexit-Datum, hinausgehen. Welche Regelungen dann gelten, ist noch unklar.
 



Lupp-Auftrag in Sierra Leone in Deutsche-Welle-Beitrag


In einem kurzen Filmbeitrag hat sich die Deutsche Welle mit dem „Chancenkontinent" Afrika und dem Engagement der deutschen Wirtschaft auf dem Kontinent beschäftigt. Mit erwähnt wird dabei das Bauunternehmen Lupp, das mit Unterstützung des Auslandbau-Verbands die Nationalbank in Sierra Leone saniert. Den Film sehen Sie unter 
https://www.youtube.com/watch?v=uvUbBLQVlmE , die Lupp-Sequenz beginnt etwa bei 1:30  Minuten. 


 

Deutscher Pavillon bei der „denkmal" in Moskau

Vom 8. bis 10. November wird in Moskau die von der Messe Leipzig organisierte Messe „denkmal" stattfinden. Der ZDH hat im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes für diese Messe einen deutschen Pavillon mit Informationszentrum angemeldet. Eine Teilnahme an diesem Firmengemeinschaftsstand ist ab 2.105 Euro (mindestens neun Quadratmeter inkl. Standbau und Registrierung) möglich. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 12. Juni anmelden. Eine noch günstigere Möglichkeit für Handwerker, die nur mit Informationsmaterial vor Ort präsent sein möchten, ist die Teilnahme am Informationszentrum. Diese kostet 1.045 Euro pro Quadratmeter. Den deutschen Pavillon wird es geben, wenn sich mindestens zehn Firmen anmelden. Informationen gibt es bei der Messe Leipzig International, Oliver Seifert, Jana Kowollik, o.seifert@LM-international.com oder j.kowollik@LM-international.com, Tel.: 0341 678-7923/7927, Fax: 0341 678-7912.



 




NRW-Premiere auf der Batimat


Zum ersten Mal - und dann gleich mit einem großflächigen Stand in exponierter Lage - wird es eine NRW-Gemeinschaftspräsentation auf der Baumesse Batimat Anfang November in Paris geben. Das Land will Unternehmen so die Gelegenheit bieten, auf dem "sich gut entwickelnden französischen Baumarkt" Präsenz zu zeigen. 2015 hatte die Messe über 1.700 Aussteller und rund 275.000 Fachbesucher, was sie zu einer der weltweit führenden Veranstaltungen im Bau- und Ausbauwesen macht. Wer Partner am Firmengemeinschaftsstand des Landes ist, kann auch beim NRW-Landesempfang Kontakte pflegen und am NRW-Messerahmenprogramm teilnehmen. Nähere Informationen finden Sie im angehängten Flyer.
 2017 - Batimat-NRW-Firmengemeinschaftsstand.pdf



Infrastruktur und Arbeitsplätze müssen Priorität haben


In Afrika gehe es „an erster Stelle um die Schaffung von Infrastrukturen und von dauerhaften Arbeitsplätzen, die vor allem jungen, immer besser ausgebildeten Menschen verlässliche Lebensperspektiven dort ermöglichen". Darauf drängt der Bonner Professor und Afrika-Experte Ludger Kühnhardt in einem Interview des General-Anzeigers. Er kritisiert gleichzeitig den „Überbietungswettbewerb an Hilfsprogrammen". Als neuen Gesichtspunkt bringt er in die Diskussion, die Geldzahlungen von zum Beispiel in Europa oder Amerika lebenden Afrikanern „nach Hause" stärker für eine nachhaltige Wirtschaftsförderung zu nutzen. Das Interview im Wortlaut: 
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/ausland/Das-Potenzial-der-afrikanischen-Diaspora-article3518956.html




Äthiopischer Partnerverband dankt BGV für Zusammenarbeit


Mit einer Ehrenurkunde hat der äthiopische Bauverband Construction Contractors Association of Ethiopia (CCAE) den Baugewerblichen Verbänden (BGV) für die langjährige und enge Zusammenarbeit gedankt. Die Urkunde wurde vom Präsidium der CCAE im Rahmen der 25-Jahr-Feier der Vereinigung an BGV-Hauptgeschäftsführer Lutz Pollmann übergeben. Man sei sehr stolz auf diese erfolgreicher Partnerschaft, freuten sich beide Seiten.

„Wir haben zusammen immens viel erreicht“, meinte Poll-mann. Die CCAE sei „ein kompetenter und leistungsstarker Repräsentant der äthiopischen Bauwirtschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern vielfältige und eminent wichtige Serviceleistungen und vertritt ihre Interessen gegenüber den anderen Wirtschaftsbereichen und gegenüber der Politik sehr intensiv“. Das gelte im Übrigen vergleichbar für die beiden anderen Partner in einem seit 2012 vom Bund geförderten Projekt, die kenianische Federation of Master Builders (KFMB) und die National Association of Building and Civil Engineering Contractors (UNABCEC) aus Uganda. Pollmann dankte für die Auszeichnung deswegen „nicht nur als Anerkennung für das bisher Geleistete, sondern zugleich als Ansporn, weiterzumachen und unsere Organisationen und deren Mitgliedsbetriebe weiter voranzubringen. Wir von den BGV sind dazu bereit.“

Die BGV sind schon seit langem in internationalen Kooperationen aktiv. Bei Entwicklungspartnerschaften wie der mit den ostafrikanischen Verbänden stehen zwei grundsätzliche Ziele im Vordergrund: Zum einen wolle man als Organisation den Partnern „Hilfen zur Selbsthilfe“ anbieten, ihnen also auf eigenen Erfahrungen basierende Anstöße geben und sie noch fitter machen für das, was sie selbst wollen und was ihre Mitglieder von ihnen erwarten. Konkret geht es unter dem Schlagwort Stärkung der Verbände und ihres Dienstleistungsangebots für die Mitglieder um Management-Trainings für die Verbände, um effiziente innerverbandliche Strukturen und Prozesse, um das Thema Interessenvertretung und Lobbyarbeit sowie um die Schulung der lokalen Baufirmen. Zum zweiten wolle man den eigenen Mitgliedsbetrieben, soweit sie an Auslandskontakten interessiert sind, den Weg dazu bahnen. Es solle ihnen der Einstieg in die jeweiligen Märkte erleichtert und die Risiken, die damit verbunden sind, sollten minimieret werden. Dabei drängen die BGV bei Joint Ventures zwischen ostafrikanischen und deutschen Mittelständlern im Bausektor auf längerfristige Geschäftsbeziehungen, in denen beide Partner lernen und besser werden. Ganz bewusst lehnten die BGV es ab, im kommerziellen Bereich nur das schnelle Geld zu machen, die schnelle Gewinnmaximierung anzustreben. Das wäre dann keine Geschäftsbeziehung „auf gleicher Augenhöhe“.

 






Nur noch „konditionierte" Entwicklungsgelder?


Die Bundesregierung will mit ihrer Unterstützung für Afrika mehr Investitionen dort und mehr Handel mit dem Kontinent ermöglichen. Entwicklungsminister Müller und Wirtschaftsminister Gabriel haben diese neue Strategie vorgestellt. Die deutsche Wirtschaft halte sich auf dem „Chancenkontinent", so Müller, noch zu sehr zurück. Es müssten dort aber Jobs und Lebensperspektiven geschaffen werden. Das sei möglich, denn „Technik und Know-how made in Germany sind besonders gefragt", eregänzte Gabriel. Staaten mit Stabilität, auf Demokratie-Kurs und vor allem mit klaren Reformprogrammen sollten mehr Geld bekommen, die Effekte der Hilfe sollten nachprüfbar sein. Das umfasse das Stichwort „Konditionierung". Zudem will Berlin die Garantien zur Risikoabsicherung von Investitionen und Exporten ausweiten. Auch auf duale Ausbildung soll mehr Wert gelegt werden.
Kritk an der als Marshall-Plan für Afrika bezeichneten Strategie kam von Entwicklungsexperten. In einem „Kölner Memorandum" sagten sie, mehr Geld mache Afrika nur ärmer und noch abhängiger. „Entwicklung in Afrika kann nur von Afrikanern gemacht werden." Einheimische Unternehmen und solche, die Produktionsbetriebe errichten, müssten gestützt werden.




Commerzbank: Ostafrika von Konjunkturwende unbeeinflusst


Afrika mache seit zwei Jahren eine „bedeutsame Konjunkturwende" durch, nachdem der Kontinent im Jahrzehnt davor auf einem „gesunden Erholungspfad" gewesen sei mit durchschnittlichen Wachstumsraten von fünf Prozent. Die derzeitige Schwächephase gehe vor allem auf den Preisverfall bei wichtigen Exportgütern zurück wie Öl, Gas, Eisenerz oder Kupfer. So fasst eine aktuelle Untersuchung der Commerzbank die Lage der Länder südlich der Sahara zusammen. Ostafrika, vor allem Kenia und Äthiopien, wo der deutsche Auslandsbau-Verband besonders aktiv ist, sei aber von der Eintrübung weitgehend unbeeinflusst geblieben. Kenia mit der „größten und am meisten diversifizierten Volkswirtschaft" könne dabei auf seinen starken Binnenmarkt, seine wachsende Mittelschicht und die florierenden Nahrungsmittel-, Tee- und Blumenexporte bauen. Das Wachstum habe 2015 5,4 Prozent betragen, für dieses Jahr seien 5,6 Prozent vorhergesagt. Der Staat investiere viel in die Infrastruktur. Dies gilt ebenso für Äthiopien. Die stark vom Staat gelenkte Wirtschaft dort habe über viele Jahre hinweg durch Wachstumsraten von acht bis zehn Prozent beeindruckt. 2016 sollen noch 7,5 Prozent erreicht werden. Allerdings stieg zuletzt auch die Inflationsrate auf über zehn Prozent. Dazu hätten die großen staatlichen Ausgaben für den Ausbau der Infrastruktur im Rahmen eines-Fünf-Jahre-Entwicklungsplans beigetragen.
 



Entwicklungsminister Müller lobt Afrika-Engagement des DABV


Wie kann man die entwicklungspolitischen Rahmenbedingungen verbessern und mehr mittelständische Unternehmen einbeziehen? Anregungen für diese Frage haben Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und die Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel bei einem Fachgespräch gesucht. Mit dabei waren als Vertreter der Baugewerblichen Verbände (BGV) und des Deutschen Auslandsbau-Verbands Heinz G. Rittmann und Ingo Reifgerste sowie der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Lupp aus dem hessischen Nidda, Matthias Kaufmann. Sie führt gerade ein größeres Bauprojekt in Sierra Leone durch - zum wiederholten Mal unterstützt vom Auslandsbau-Verband. Müllers Lob: „Sie sind genau am richtigen Punkt aktiv!"

Der Minister, der noch in der vergangenen Woche in Ostafrika gewesen war, wollte bei dem Treffen mit in der Entwicklungszusammenarbeit engagierten Vertretern der Wirtschaft und von Privatorganisationen über deren „Erfahrungen und ihre Wünsche“ diskutieren. Von der Veranstaltung werde er „viel an Praxis mitnehmen“, meinte er. Mit Pantel stimmte Müller überein, es gehe um eine globale Verantwortung, aktuell aber auch immer wieder darum, Gründe für eine Flucht nach Europa zu mindern. An mehreren Beispielen verwies er auf das Bevölkerungswachstum in Afrika. „Diese vielen Millionen Menschen brauchen Wohnungen, Bildung, medizinische Versorgung, Infrastruktur. Bei alldem müssen wir, die auf der Sonnenseite leben, Unterstützung leisten.“

Rittmann und Reifgerste erläuterten die Arbeit der BGV und speziell des Auslandsbau-Verbands. Fachwissen, Erfahrung und Kontakte sind deren wichtigstes „Kapital“, um das Auslandsengagement deutscher Bauunternehmen zu befördern. Seit zehn Jahren ist der DABV bundesweit aktiv. Den Schwerpunkt bildet Afrika südlich der Sahara. Dass der Verband dort zugleich Entwicklungsimpulse setzt, beschreibt der geschäftsführende Vorstand Rittmann so: „Die lokalen Unternehmen, mit denen sich unsere Firmen zusammentun, und ihre Mitarbeiter profitieren vom Know-how-Transfer im betriebswirtschaftlichen ebenso wie im baupraktischen Bereich. Damit fahren wir ganz bewusst einen anderen Ansatz als Wettbewerber, die lediglich Aufträge an Land ziehen und sie mit Personal und Material aus dem Stammland abarbeiten.“

Afrika wird von vielen Entwicklungs-Experten als Kontinent mit großen Zukunftschancen beschrieben. Politik und Wirtschaft tun also gut daran, sich dort weiterhin zu engagieren. Ein Beispiel dafür und auch für die erfolgreiche Kooperation mit den BGV und dem DABV gibt die Unternehmensgruppe Lupp. Der Mittelständler hat in mehr als 30 Jahren Auslandserfahrung unter anderem Hotels, Shopping Malls, Straßen, Hafenanlagen, Brücken, Botschaften und Appartementkomplexe realisiert.

Auch in den westafrikanischen Staaten Sierra Leone und Liberia hat das Unternehmen jüngst Joint Ventures mit lokalen Partnern geschlossen. „Mit tatkräftiger Unterstützung des Auslandsbau-Verbands haben wir dort Firmen besucht, viele Gespräche geführt und letztendlich in Sierra Leone die größte lokale Baufirma als Partner für Aktivitäten gewinnen können“, schildert Geschäftsführer Kaufmann die Anfänge der aktuellen Projekte. Er bestätigt, dass es eine der zentralen Aufgaben für ein ausländisches Unternehmen, das in Afrika aktiv werden will, ist, dort seriöse Partner zu identifizieren. „Nur so sind die Herausforderungen zu lösen. Ich denke vor allem an die Materialbeschaffung, die Importverzollung oder die Einstellung von lokalem Personal.“ Nach der Gründung einer gemeinsamen Firma ging man an die Projektakquise. Sie hat inzwischen einen ersten großen Auftrag im Bereich Hochbau gebracht: die Renovierung eines von zwei Verwaltungsgebäuden der Zentralbank in der Hauptstadt Freetown. Es geht dabei um die Entkernung und Renovierung eines elfgeschossigen Bürotrakts sowie um die Erneuerung der Fassade für etwa 6,5 Millionen US-Dollar. Kaufmanns Zwischenfazit: „Ohne den Auslandsbau-Verband, der uns mit seinem Know-how und seinen Netzwerken beim Markteintritt schnell und zielgerichtet vorangebracht hat, wären wir noch längst nicht so weit.“

Neben der Kooperation mit lokalen Partnern legt der DABV großen Wert auf die Identifikation international sicher finanzierter Projekte. Nur so könne das nicht zu leugnende Risiko des Auslandsengagements für die deutschen Mittelständler überschaubar gehalten werden, unterstreicht DABV-Vorsitzender Ingo Reifgerste.

Foto: Die DABV-Vertreter Ingo Reifgerste, Matthias Kaufmann und Heinz G. Rittmann (v.l.) beim Treffen mit Entwicklungsminister Gerd Müller (r.) und der CDU-MdB Sylvia Pantel (2.v.r.). (Foto: Harald Siebert) 



„Momentum" fragt nach Chancen in Afrika



„Welche Chancen sehen Sie für die deutsche Bauwirtschaft, gerade in Afrika?" und „Welche Möglichkeiten bieten sich dem Mittelstand bei Großprojekten bzw. wie muss sich der Mittelstand aufstellen, um hier tatsächlich Chancen zu haben?" sind zwei der Fragen, die das Magazin Momentum" an Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Leiterin des Lehrstuhls für Gebäudetechnologie und Bauphysik im Department Architektur an der Universität Siegen, gestellt hat. Sie hatte kürzlich im Rahmen des 4. Außenwirtschaftstages den Workshop „Aufbau von Chancenregionen in Afrika“ geleitet. Einer der Gesprächsteilnehmer: Heinz G. Rittmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DABV. Das Interview lesen Sie unter http://momentum-magazin.de/de/bauen-in-afrika-chancen-fur-die-deutsche-bauwirtschaft/ .



15 Mittelständler knüpften in Kenia erste Geschäftskontakte

 

Das erste vorläufige Fazit von Elias van Straaten, Mitarbeiter der Deutschen Außenhandelskammer in Kenia, nach der Unternehmerreise vor allem für Betriebe aus dem Straßen- und Tiefbau nach Nairobi klingt vielversprechend: „Die Rückmeldungen seitens der kenianischen Partner und Unternehmen waren durchweg positiv und auch von der deutschen Delegation gibt es bereits erste intensive Kontakte zur hiesigen Privatwirtschaft.“ Die einwöchige Reise war vom Deutschen Auslandsbau-Verband (DABV) als Teil der Baugewerblichen Verbände organisiert und vom Bund im Rahmen von dessen Markterschließungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen gefördert worden. 15 mittelständische Unternehmer aus ganz Deutschland nutzten sie, um Kontakte zu knüpfen und ihre Marktchancen auszuloten.

 

Kenia ist die führende Wirtschaftsmacht in Ostafrika. Ein stabiles Wachstum hat es zur leistungsfähigsten Volkswirtschaft in der Region werden lassen. Heinz G. Rittmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DABV: „Der Bedarf an Wohnraum steigt rapide. Das hat zu einem Bau-Boom geführt. Er erstreckt sich auch auf den Infrastrukturbereich wie die Wasserver- und die Abwasserentsorgung sowie den Straßenbau. Das eröffnet sehr interessante Marktchancen für deutsche Unternehmen aus dem Bausektor.“

Der DABV ist schon seit mehreren Jahren in Ostafrika aktiv und hat dort gute Kontakte, um deutschen Bauunternehmen den Markteintritt zu erleichtern. „Diese Erfahrungen haben wir in das Konzept für die Erkundungsreise einfließen lassen“, erklärte Heinz Rittmann. Sie deckte die Felder Straßen- und Tiefbau und Infrastrukturentwicklung ebenso ab wie den Hochbau. Dort ging es vordringlich um Wohnungen, Industriebauten, Hotels, Einkaufszentren oder Schulen. Unter anderem wurde die Baustelle für die Garden City Mall besichtigt, demnächst Ostafrikas größtes Einkaufszentrum mit einer Fläche von 33.000 Quadratmetern und einem Investitionsvolumen von 250 Millionen US-Dollar. Hinzu kam eine Visite beim wichtigen Kisumu-Kakamega-Straßenprojekt, einer Verbindung der beiden Städte mit der Hauptverkehrsader von Nairobi nach Kampala sowie der Straße Richtung Süd-Sudan. Das deutsche Unternehmen H.P. Gauff Ingenieure -JBG- ist mit der Bauüberwachung beauftragt und erläuterte den Gästen aus Deutschland die Arbeiten.

Das Programm bot außerdem Kontakte zu Entscheidungsträgern sowie einen Empfang in der Residenz der designierten deutschen Botschafterin, Jutta Frasch. Dieser Termin gehörte zu den ersten offiziellen Amtshandlungen der Diplomatin, die im Laufe des Septembers erst ihren Dienst in Kenia angetreten hatte. Dazu gab es für die Teilnehmer Marktinformationen aus „erster Hand“, darunter von Philip Nyabanda, dem Technischen Direktor der Partnerorganisation des DABV, der Kenya Federation of Master Builders, und von Vertretern der deutschen Förderinstitutionen Germany Trade and Invest und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, sowie von der AHK. Besucht wurden das Büro von Kenya Vision 2030, einer Organisation, mit dem die Regierung das Ziel verfolgt, bis 2030 international als Land mit mittlerem Durchschnittseinkommen bewertet zu werden, und die Kenya Association of Manufacturers, der Vereinigung der herstellenden Unternehmen in dem ostafrikanischen Staat.  

Ergänzend erhielten die deutschen Unternehmer eine branchenspezifische Zielmarktanalyse, Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, Hinweise für die Anbahnung von Joint Ventures und Beratungen zur Markteintrittsstrategie. Im Anschluss werden sie zudem Unterstützung bei der Nachbearbeitung der Kontakte bekommen.

 

 

 

 




Internet-Plattform weist auf Geldgeber hin

Suchen Sie seriöse Geldgeber, um Projekte im östlichen und südlichen Afrika umzusetzen? Das Internetportal
www.afp-africa.com bietet eine Datenbank über mehr als 500 Institutionen, die als Financiers auftreten könnten. AFP steht dementsprechend für Acces to Finance Portal. Die Plattform soll Unternehmen helfen, Kreditinstitute, Kapitalbeteiligungsgesellschaften oder zum Beispiel Versicherungen zu finden, die Kapital zur Verfügung stellen wollen. Das Internetportal wird betrieben von der Regional Investment Agency der Wirtschaftsorganisation Comesa, die einen gemeinsamen Markt innerhalb der 19 Staaten zwischen Ägypten im Norden und Zimbabwe und Madagaskar im Süden Afrikas schaffen will. Wer die unabhängige Plattform nutzen will, muss sich registrieren. Zu den Services zählt auch, dass man Unterstützung bei der Projektdarstellung erhält.



Tipps für Webseiten im Ausland


Die Präsentation der firmeneigenen Dienstleistungen und Produkte im Internet ist für viele Baufachbetriebe heute längst ein ‚Muss‘ im Marketing-Mix. Wenn sie jedoch Auslandskunden als Zielgruppe definiert haben, dann müssen mehrsprachige Internetseiten her. Allerdings reicht eine einfache Übersetzung der deutschen Texte nicht aus, weil man damit den Informationsgewohnheiten und den Erwartungen der jeweiligen ausländischen Nutzer nicht gerecht wird. Darüber hinaus ist die Auffindbarkeit über Suchmaschinen im Zielland nicht gewährleistet ist. Tipps, wie Sie Ihren Auftritt im World Wide Web für Ihre Zielländer optimieren, bekommen Sie in einem "Thema des Monats" des Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk 2.0 unter http://www.lgh.de/management-center-handwerk/thema-des-monats/august-2014-homepage-im-handwerk-ja-klar-und-zusaetzlich-mehrsprachig.html



Broschüre erleichtert Einstieg in Auslandsgeschäfte

Wie geht man als Betrieb aus dem Baugewerbe Aufträge im Ausland an? Welche rechtlichen und steuerlichen Pflichten und Besonderheiten sind dabei zu beachten? Wie kommt man an die passenden Kontakte oder Partner? Welche Förderprogramme unterstützen eventuell bei einem Engagement jenseits der Grenzen? Diese und weitere Fragen behandelt die neue Broschüre „Auslandsgeschäfte meistern – Grenzenlos erfolgreich“, die von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks im Rahmen ihres Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk NRW 2.0 herausgegeben worden ist. Grundlegend und allgemein wird dargestellt, welche Formen des Auslandsengagements es gibt, wie man es strategisch anbahnt, wie die Kontaktanbahnung ablaufen sollte, welche Faktoren bei der Abwicklung zu beachten sind (unter anderem Anmelde- und Genehmigungspflichten sowie die jeweiligen steuerlichen und rechtlichen Besonderheiten), was bei der Zollabwicklung wichtig ist und welche Hürden bei der Finanzierung und der finanziellen Absicherung eventuell genommen werden müssen.

Die Broschüre finden Sie als pdf-Dokument im Anhang. Auf der Internetseite www.zih-nrw.de finden sich zusätzlich eine Reihe von Anhängen und Checklisten zur Vertiefung in das Thema.     


 lgh-zih_2_0_Globalisierung-Broschuere_download.pdf
 
DEUTSCHER AUSLANDSBAU-VERBAND e.V. 
Graf-Recke-Straße 43 
40239 Düsseldorf 
Germany 
 0049.211.91429-14 
 0049.211.91429-31 
h.rittmann@auslandsbau-verband.com 
 
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