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DEUTSCHER AUSLANDSBAU-VERBAND E.V.

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IM AUSLAND PROFITABEL BAUEN

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NEUE HERAUSFORDERUNGEN

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HOCHKARÄTIGES NETZWERK

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QUALITATIV HOCHWERTIGE KONTAKTE

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Infrastruktur-Forum in Düsseldorf

Das NRW-Wirtschaftsministerium und der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft laden ein zum fünften German-African Infrastructure Forum „Environmental Engineering & Logistics". Das Forum wird am 7. und 8. November im DUSconference plus in Düsseldorf stattfinden. Erwartet werden etwa 200 hochrangige Gäste aus Afrika und Deutschland – aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die aktuelle Infrastrukturentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent birgt ein großes Potenzial – auch und vor allem für die  deutsche Wirtschaft. Infrastruktur ist dabei weit mehr als Straße, Schiene und Luft. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bereiche, in denen die deutsche Wirtschaft mit ihrer Expertise die Entwicklung in Afrika vorantreiben kann. Daher steht in diesem Jahr die Wasserversorgung und Abfallverwertung in Industrien, Mega-Cities sowie ländlichen Gebieten im Fokus des Treffens. Zudem geht es um logistische Lösungen, Mobilität und Projektfinanzierung.

Das Forum bietet Diskussionen mit Experten, die Möglichkeit zum Netzwerken mit potenziellen afrikanischen und deutschen Partnern, innovative Impulse für Ihre Unternehmen und praxisorientierte Workshops am zweiten Tag. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem angehängten vorläufigen Programm und der fortlaufend aktualisierten Konferenzwebsite unter www.gaif.de

 1 - Draft_Short_Program_GAIF17_0308_463.pdf



„Exportieren Sie Ihren Erfolg!“ am 14. September

Mit den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich liegen lukrative Märkte für handwerkliche Dienstleistungen aus Nordrhein-Westfalen im Umkreis von 150 km vor der Haustür. Auch Großbritannien oder Spanien sind zum Beispiel nicht weit und zudem interessante Zielländer. Um attraktive Geschäftsmöglichkeiten jenseits der Grenze aufzuzeigen, mit denen Handwerksunternehmen sich von ihren Wettbewerbern abheben können, lädt das Netzwerk NRW Handwerk international (Zusammenschluss der nordrhein-westfälischen Handwerkskammern, der Kreishandwerkerschaft Borken, des Fachverbands des Tischlerhandwerks, des Fachverbands Metall und der Baugewerblichen Verbänden) interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer zur Veranstaltung "Wxportieren Sie Ihren Erfolg" ein. Der erste Termin ist am 14. September von 18 bis 20 Uhr im Bildungszentrum Hansemann der HWK Dortmund, Barbarastr. 7, 44357 Dortmund. Weitere Termine sollen folgen.

Die Veranstaltung zeigt Chancen für Handwerksunternehmen auf dem europäischen Markt auf und soll für Geschäftsmöglichkeiten jenseits der Landesgrenze sensibilisieren. Erfolgsbeispiele aus der Praxis und Tipps der Außenwirtschaftsberater zur konkreten Auftragsabwicklung bieten den Teilnehmern einen umfassenden Überblick zur Erschließung neuer Märkte. Am Ende der Veranstaltung gibt es bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Anmeldungen nimmt die HWK Dortmund bis zum 8. September entgegen: gabriele.roeder-wolff@hwk-do.de, Tel. 0231-5493406.




Addisbuild im Oktober in Addis Abeba


Sie wird als wichtigste Baumesse in Äthiopien beschrieben, die Addisbuild, die vom 13. bis 16. Oktober ihre Pforten geöffnet hat. Die achte Veranstaltung dieser Art soll mindestens an ihre Vorläuferinnen anschließen. Die Messe 2016 hatte mehr als 100 Aussteller unter anderem auch aus Europa und gut 5.000 Fachbesucher. Gezeigt und gesehen werden können Materialien und Ausrüstungen für den Bau und den Ausbau, Sicherheits- und Schutzeinrichtungen und vieles mehr. Äthiopien bietet sich an als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in der Region, als unternehmerfreundlich und als Standort mit günstigen Lohnkosten. Es lohne sich demnach, Geschäftsbeziehungen aufzubauen und zu pflegen.

 



Geschäftsanbahnung in Dänemark

Besonders an Unternehmen mit Lösungen im Bereich Restaurierung und Sanierung von Gebäuden richtet sich die Einladung der Außenhandelskammer Dänemarkh zu einer Geschäftsanbahnungsreise im Bereich Bau Ende November. In unserem nördlichen Nachbarland boomt die Baubranche und bringt die dortigen Fachfirmen an ihre Kapazitätsgrenzen. Zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben seien deswegen deutsche Unternehmen aus der Baubranche innerhalb eines sehr breiten Branchenspektrums gefragt. Die Geschäftsanbahnungsreise sei daher eine Gelegenheit, den dänischen Markt zu erschließen. Geboten werden individuelle Gespräche mit potenziellen dänischen Geschäftspartnern, Kunden, Entscheidungsträgern und Multiplikatoren, die Möglichkeit, Produkte, Dienstleistungen und mögliche Kooperationsfelder einem ausgewählten Fachpublikum zu präsentieren, ein Seminar mit Informationen zur Marktentwicklung, Geschäftsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen, der Erfahrungsaustausch mit deutschen Firmen in Dänemark und die Besichtigungen von Bauprojekten. Details finden Sie unter http://www.handelskammer.dk/veranstaltungen/event/events/geschaeftsreise-bauwirtschaft-in-daenemark/ .




Afrikas Wirtschaft stark machen


Einen Beitrag zu leisten, um die afrikanische Wirtschaft stark zu machen, hat sich eine Konferenz der Friedrich-Naumann-Stiftung vorgenommen. Am 12. September werden sich dazu in Bonn internationale Experten und Politiker treffen. Sie wollen untersuchen, welche Potenziale eine Neuausrichtung in der Afrikapolitik birgt, wenn die Industrienationen die Partner in Afrika ernst nehmen, den regelbasierten Freihandel in und mit dem Kontinent unterstützen und unternehmerische Initiativen dort fördern. Denn Afrika sei schließlich kein Krisen-, sondern ein Chancenkontinent. Zu den Diskussionsteilnehmern sollen die Präsidenten der Elfenbeinküste und des Senegals, der Afrikabeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, und der äthiopisch-deutsche Unternehmensberater Asfa-Wossen Assaerate zählen. Anmelden können Sie sich unter https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/NCWFN .
 



Sudan und Äthiopien als Ziel


Der Sudan und Äthiopien sind vom 18. bis 22. September die Zielregionen einer branchenübergreifenden Unternehmerreise. Organisiert wird sie vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Auch Bau- und Ausbauunternehmen können sich dabei vor Ort über Märkte und Branchen informieren, Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Unternehmen und Ministerien knüpfen, gezielt für die deutschen Besucher ausgewählte potenzielle Geschäftspartner treffen und aktuelle Projekte besichtigen. Beide Male sieht das Programm Empfänge bei den deutschen Botschaftern vor. Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Programmteilen der Reise teilzunehmen. Anmeldungen werden bis zum 1. September angenommen. Details finden Sie auf der Internetseite des Afrika-Vereins unter "Veranstaltungen" und "Delegationsreisen".




Geschäftsanbahnung in Kolumbien

Zum zweiten Mal nach 2015 fördert das Bundeswirtschaftsministerium aus dem Markterschließungsprogramm eine Geschäftsanbahnungsreise nach Kolumbien mit Schwerpunkt in den Sektoren Bauwirtschaft und Infrastruktur.Vom 23. bis 27. Oktober geht es nach Bogotá und Medellín. Dort gibt es individuelle Geschäftstreffen nach den Vorgaben der deutschen Teilnehmer, die Begleitung und operative Unterstützung durch qualifiziertes zweisprachiges Personal der AHK Kolumbien, fachlich-technische Präsentationsveranstaltung zur Vorstellung der Unternehmen und ihrer Produkte vor Fachpublikum aus Wirtschaft, Politik und Brancheninstitutionen, individuelle kostenlose Pre-market-checks sowie Besichtigungen von Unternehmen und themenspezifischen Anlagen. Nähere Details finden Sie in der Anlage.

 

 1 - Kolumbien.pdf



Kooperations- und Fachkräftebörse in Prag


Partner- und Subunternehmen aus Tschechien und Polen für Bauprojekte können deutsche Firmen im Rahmen der Messe For Arch Ende September in Prag finden. Es wird eine Börse dafür geben. Sie verschafft zugleich Kontakte zu Fachkräften. Die Erstgespräche werden bei Bedarf durch Übersetzer erleichtert. Das enterprise europe network (een) bei der Außenwirtschaftsorganisation NRW.International bietet die Börse am 22. September an. Nachmittags kann die Messe selbst besucht werden. Zur Vorgängerveranstaltung 2016 waren fast 850 Aussteller dort vertreten und es kamen über 70.000 Fachbesucher. Informationen zu der Reise gibt bei een Gregor Stolarczyk, Tel.: 0211/ 710 671 232, E-Mail: gregor.stolarczyk@nrw-international.de




Politischer Flankenschutz für deutsche Anbieter


Mit einer neugegründeten "Geschäftsstelle Strategische Auslandsgeschäfte" will die Bundesregierung Unternehmen bei ihren Aktivitäten jenseits der Grenzen beistehen. Angesiedelt ist die Geschäftsstelle im Bundeswirtschaftsministerium. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass bei Projekten deutsche Anbieter zunehmend mit Wettbewerbsnachteilen zu kämpfen haben gegenüber Mitbewerbern, die mit politischer Unterstützung auftreten und so unter anderem umfassende Finanzierungsangebote machen können. Deutsche Firmen sollen nun stärker politischen Flankenschutz bekommen, die Finanzierungsinstrumente sollen für sie ausgeweitet werden und Exportfinanzierungsregeln sollen international weiterentwickelt werden. Damit will Berlin insgesamt eine noch günstigere Außenwirtschaftsförderung als bisher gewährleisten. Die Geschäftsstelle werde eng gerade mit interessierten Mittelständlern und ihren Verbänden zusammenarbeiten, wurde zugesagt.




Mehr Hilfe an „Reformchampions"


Durch „Partnerschaften" mit einzelnen afrikanischen Staaten soll die Entwicklung dort besonders vorangebracht werden. Diesen Plan für eine „gemeinsame Zukunft" erläuterte Bundeskanzlerin Angela Merkel afrikanischen Politikern und Wirtschaftsvertretern beim G20-Afrika-Gipfel der Bundesregierung. Mit der Veranstaltung wird der G20-Gipfel in einigen Wochen vorbereitet, auf dem Afrika ein wichtiger Tagesordnungspunkt sein soll. Im Blick sind im Moment die sogenannten „Reformchampions" Athiopien, Tunesien, Ghana, Elfenbeinküste, Marokko, Ruanda und Senegal. Im Rahmen der Partnerschaften mit ihnen sollen sie Entwicklungsziele benennen, für die sie dann langfristig internationale Unterstützung erhalten. Vor allem die Bereiche Industrialisierung und Ausbau der Infrastruktur stehen dabei im Fokus. Deutsche Unternehmen sollen sich für ihre Invesitionen dort beim Staat über Hermes-Bürgschaften leichter gegen Risiken absichern können. Parallel zu der Konferenz wurde bekannt, dass das Wirtschaftswachstum auf dem Kontinent sich beschleunigen soll - von 2,2 Prozent im vergangenen Jahr (dabei in Ostafrika plus 5,3 Prozent) auf 4,3 Prozent in 2018. 
 



Mittelstandsbörse im erholten Irland


Vor einigen Jahren war Irland ein sehr interessanter Zielmarkt auch für deutsche Bau- und Ausbauunternehmen. Dann kam die durch die Finanz- und Bankenkrise verursachte Talfahrt des Landes. Inzwischen jedoch verzeichent Irland wieder ein starkes Wachstum: 2016 um fast fünf Prozent, der Spitzenwert innerhalb der EU, und die Vorhersagen für 2017 sind mit gut drei Prozent ähnlich positiv. Wegen des großen Bedarfs dort bieten der irische Baubereich, der Bereich der erneuerbaren Energien und die Wasserversorgung attraktive Betätigungsfelder: Zum einen steigt die Nachfrage nach Wohn- und Bürogebäuden in Dublin. Zum anderen müssen jährlich 75.000 Gebäude energetisch saniert werden. Außerdem sind große Infrastrukturprojekte geplant, für die deutsche Technologien stark gefragt sind. Das ist der Hintergrund für eine Mittelstandsbörse für NRW-Unternehmen Ende September. Sie bietet die Teilnahme an einer Kooperationsbörse sowie Informationen über die Geschäftsmöglichkeiten auf der Insel.Nähere Informationen finden Sie im angehängten Flyer.
 1 - Irland2017-Mittelstandsboerse-Flyer-WebFinal(0).pdf



A1-Bescheinigungen für GB nur noch bis Ende März 2019


Der angekündigte Austritt Großbritanniens aus der EU hat auch Auswirkungen auf Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb nach dort entsendet werden. Die dafür üblichen A1-Beschinigungen werden laut Auskunft des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen ab sofort nicht mehr für Zeiträume ausgestellt, die über den 29. März 2019, das vermutliche Brexit-Datum, hinausgehen. Welche Regelungen dann gelten, ist noch unklar.
 



Lupp-Auftrag in Sierra Leone in Deutsche-Welle-Beitrag


In einem kurzen Filmbeitrag hat sich die Deutsche Welle mit dem „Chancenkontinent" Afrika und dem Engagement der deutschen Wirtschaft auf dem Kontinent beschäftigt. Mit erwähnt wird dabei das Bauunternehmen Lupp, das mit Unterstützung des Auslandbau-Verbands die Nationalbank in Sierra Leone saniert. Den Film sehen Sie unter 
https://www.youtube.com/watch?v=uvUbBLQVlmE , die Lupp-Sequenz beginnt etwa bei 1:30  Minuten. 


 

Deutscher Pavillon bei der „denkmal" in Moskau

Vom 8. bis 10. November wird in Moskau die von der Messe Leipzig organisierte Messe „denkmal" stattfinden. Der ZDH hat im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes für diese Messe einen deutschen Pavillon mit Informationszentrum angemeldet. Eine Teilnahme an diesem Firmengemeinschaftsstand ist ab 2.105 Euro (mindestens neun Quadratmeter inkl. Standbau und Registrierung) möglich. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 12. Juni anmelden. Eine noch günstigere Möglichkeit für Handwerker, die nur mit Informationsmaterial vor Ort präsent sein möchten, ist die Teilnahme am Informationszentrum. Diese kostet 1.045 Euro pro Quadratmeter. Den deutschen Pavillon wird es geben, wenn sich mindestens zehn Firmen anmelden. Informationen gibt es bei der Messe Leipzig International, Oliver Seifert, Jana Kowollik, o.seifert@LM-international.com oder j.kowollik@LM-international.com, Tel.: 0341 678-7923/7927, Fax: 0341 678-7912.



 




NRW-Premiere auf der Batimat


Zum ersten Mal - und dann gleich mit einem großflächigen Stand in exponierter Lage - wird es eine NRW-Gemeinschaftspräsentation auf der Baumesse Batimat Anfang November in Paris geben. Das Land will Unternehmen so die Gelegenheit bieten, auf dem "sich gut entwickelnden französischen Baumarkt" Präsenz zu zeigen. 2015 hatte die Messe über 1.700 Aussteller und rund 275.000 Fachbesucher, was sie zu einer der weltweit führenden Veranstaltungen im Bau- und Ausbauwesen macht. Wer Partner am Firmengemeinschaftsstand des Landes ist, kann auch beim NRW-Landesempfang Kontakte pflegen und am NRW-Messerahmenprogramm teilnehmen. Nähere Informationen finden Sie im angehängten Flyer.
 2017 - Batimat-NRW-Firmengemeinschaftsstand.pdf



Infrastruktur und Arbeitsplätze müssen Priorität haben


In Afrika gehe es „an erster Stelle um die Schaffung von Infrastrukturen und von dauerhaften Arbeitsplätzen, die vor allem jungen, immer besser ausgebildeten Menschen verlässliche Lebensperspektiven dort ermöglichen". Darauf drängt der Bonner Professor und Afrika-Experte Ludger Kühnhardt in einem Interview des General-Anzeigers. Er kritisiert gleichzeitig den „Überbietungswettbewerb an Hilfsprogrammen". Als neuen Gesichtspunkt bringt er in die Diskussion, die Geldzahlungen von zum Beispiel in Europa oder Amerika lebenden Afrikanern „nach Hause" stärker für eine nachhaltige Wirtschaftsförderung zu nutzen. Das Interview im Wortlaut: 
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/ausland/Das-Potenzial-der-afrikanischen-Diaspora-article3518956.html




Äthiopischer Partnerverband dankt BGV für Zusammenarbeit


Mit einer Ehrenurkunde hat der äthiopische Bauverband Construction Contractors Association of Ethiopia (CCAE) den Baugewerblichen Verbänden (BGV) für die langjährige und enge Zusammenarbeit gedankt. Die Urkunde wurde vom Präsidium der CCAE im Rahmen der 25-Jahr-Feier der Vereinigung an BGV-Hauptgeschäftsführer Lutz Pollmann übergeben. Man sei sehr stolz auf diese erfolgreicher Partnerschaft, freuten sich beide Seiten.

„Wir haben zusammen immens viel erreicht“, meinte Poll-mann. Die CCAE sei „ein kompetenter und leistungsstarker Repräsentant der äthiopischen Bauwirtschaft. Sie bietet ihren Mitgliedern vielfältige und eminent wichtige Serviceleistungen und vertritt ihre Interessen gegenüber den anderen Wirtschaftsbereichen und gegenüber der Politik sehr intensiv“. Das gelte im Übrigen vergleichbar für die beiden anderen Partner in einem seit 2012 vom Bund geförderten Projekt, die kenianische Federation of Master Builders (KFMB) und die National Association of Building and Civil Engineering Contractors (UNABCEC) aus Uganda. Pollmann dankte für die Auszeichnung deswegen „nicht nur als Anerkennung für das bisher Geleistete, sondern zugleich als Ansporn, weiterzumachen und unsere Organisationen und deren Mitgliedsbetriebe weiter voranzubringen. Wir von den BGV sind dazu bereit.“

Die BGV sind schon seit langem in internationalen Kooperationen aktiv. Bei Entwicklungspartnerschaften wie der mit den ostafrikanischen Verbänden stehen zwei grundsätzliche Ziele im Vordergrund: Zum einen wolle man als Organisation den Partnern „Hilfen zur Selbsthilfe“ anbieten, ihnen also auf eigenen Erfahrungen basierende Anstöße geben und sie noch fitter machen für das, was sie selbst wollen und was ihre Mitglieder von ihnen erwarten. Konkret geht es unter dem Schlagwort Stärkung der Verbände und ihres Dienstleistungsangebots für die Mitglieder um Management-Trainings für die Verbände, um effiziente innerverbandliche Strukturen und Prozesse, um das Thema Interessenvertretung und Lobbyarbeit sowie um die Schulung der lokalen Baufirmen. Zum zweiten wolle man den eigenen Mitgliedsbetrieben, soweit sie an Auslandskontakten interessiert sind, den Weg dazu bahnen. Es solle ihnen der Einstieg in die jeweiligen Märkte erleichtert und die Risiken, die damit verbunden sind, sollten minimieret werden. Dabei drängen die BGV bei Joint Ventures zwischen ostafrikanischen und deutschen Mittelständlern im Bausektor auf längerfristige Geschäftsbeziehungen, in denen beide Partner lernen und besser werden. Ganz bewusst lehnten die BGV es ab, im kommerziellen Bereich nur das schnelle Geld zu machen, die schnelle Gewinnmaximierung anzustreben. Das wäre dann keine Geschäftsbeziehung „auf gleicher Augenhöhe“.

 






Nur noch „konditionierte" Entwicklungsgelder?


Die Bundesregierung will mit ihrer Unterstützung für Afrika mehr Investitionen dort und mehr Handel mit dem Kontinent ermöglichen. Entwicklungsminister Müller und Wirtschaftsminister Gabriel haben diese neue Strategie vorgestellt. Die deutsche Wirtschaft halte sich auf dem „Chancenkontinent", so Müller, noch zu sehr zurück. Es müssten dort aber Jobs und Lebensperspektiven geschaffen werden. Das sei möglich, denn „Technik und Know-how made in Germany sind besonders gefragt", eregänzte Gabriel. Staaten mit Stabilität, auf Demokratie-Kurs und vor allem mit klaren Reformprogrammen sollten mehr Geld bekommen, die Effekte der Hilfe sollten nachprüfbar sein. Das umfasse das Stichwort „Konditionierung". Zudem will Berlin die Garantien zur Risikoabsicherung von Investitionen und Exporten ausweiten. Auch auf duale Ausbildung soll mehr Wert gelegt werden.
Kritk an der als Marshall-Plan für Afrika bezeichneten Strategie kam von Entwicklungsexperten. In einem „Kölner Memorandum" sagten sie, mehr Geld mache Afrika nur ärmer und noch abhängiger. „Entwicklung in Afrika kann nur von Afrikanern gemacht werden." Einheimische Unternehmen und solche, die Produktionsbetriebe errichten, müssten gestützt werden.




Ex-Bundespräsident Köhler: Afrika braucht Investitionsoffensive


"Die Verantwortung für die Entwicklung Afrikas" liege zwar "in erster Linie bei den Afrikanern", doch müsse sich Europa aus eigenem Interesse deutlich mehr für den Kontinent engagieren. Notwendig sei eine "Investitionsoffensive". Das hat der frühere Bundespräsident Horst Köhler in einem Interview mit der Rheinischen Post gefordert. Dann würden in Afrika Arbeitsplätze entstehen, "der Miogrationsdruck geht zurück". Gerade mittelständische Unternehmen aus Deutschland könnten "zum Ausrüster des afrikanischen Wachstums werden". Sie hätten "einen phänomenalen Ruf", unter anderem "weil sie sich um Berufsausbilkdung kümmern". Sie lesen das komplette Interview unter http://www.rp-online.de/politik/deutschland/horst-koehler-afrika-ist-eine-historische-aufgabe-aid-1.6312947e    




Commerzbank: Ostafrika von Konjunkturwende unbeeinflusst


Afrika mache seit zwei Jahren eine „bedeutsame Konjunkturwende" durch, nachdem der Kontinent im Jahrzehnt davor auf einem „gesunden Erholungspfad" gewesen sei mit durchschnittlichen Wachstumsraten von fünf Prozent. Die derzeitige Schwächephase gehe vor allem auf den Preisverfall bei wichtigen Exportgütern zurück wie Öl, Gas, Eisenerz oder Kupfer. So fasst eine aktuelle Untersuchung der Commerzbank die Lage der Länder südlich der Sahara zusammen. Ostafrika, vor allem Kenia und Äthiopien, wo der deutsche Auslandsbau-Verband besonders aktiv ist, sei aber von der Eintrübung weitgehend unbeeinflusst geblieben. Kenia mit der „größten und am meisten diversifizierten Volkswirtschaft" könne dabei auf seinen starken Binnenmarkt, seine wachsende Mittelschicht und die florierenden Nahrungsmittel-, Tee- und Blumenexporte bauen. Das Wachstum habe 2015 5,4 Prozent betragen, für dieses Jahr seien 5,6 Prozent vorhergesagt. Der Staat investiere viel in die Infrastruktur. Dies gilt ebenso für Äthiopien. Die stark vom Staat gelenkte Wirtschaft dort habe über viele Jahre hinweg durch Wachstumsraten von acht bis zehn Prozent beeindruckt. 2016 sollen noch 7,5 Prozent erreicht werden. Allerdings stieg zuletzt auch die Inflationsrate auf über zehn Prozent. Dazu hätten die großen staatlichen Ausgaben für den Ausbau der Infrastruktur im Rahmen eines-Fünf-Jahre-Entwicklungsplans beigetragen.
 



Entwicklungsminister Müller lobt Afrika-Engagement des DABV


Wie kann man die entwicklungspolitischen Rahmenbedingungen verbessern und mehr mittelständische Unternehmen einbeziehen? Anregungen für diese Frage haben Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und die Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel bei einem Fachgespräch gesucht. Mit dabei waren als Vertreter der Baugewerblichen Verbände (BGV) und des Deutschen Auslandsbau-Verbands Heinz G. Rittmann und Ingo Reifgerste sowie der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Lupp aus dem hessischen Nidda, Matthias Kaufmann. Sie führt gerade ein größeres Bauprojekt in Sierra Leone durch - zum wiederholten Mal unterstützt vom Auslandsbau-Verband. Müllers Lob: „Sie sind genau am richtigen Punkt aktiv!"

Der Minister, der noch in der vergangenen Woche in Ostafrika gewesen war, wollte bei dem Treffen mit in der Entwicklungszusammenarbeit engagierten Vertretern der Wirtschaft und von Privatorganisationen über deren „Erfahrungen und ihre Wünsche“ diskutieren. Von der Veranstaltung werde er „viel an Praxis mitnehmen“, meinte er. Mit Pantel stimmte Müller überein, es gehe um eine globale Verantwortung, aktuell aber auch immer wieder darum, Gründe für eine Flucht nach Europa zu mindern. An mehreren Beispielen verwies er auf das Bevölkerungswachstum in Afrika. „Diese vielen Millionen Menschen brauchen Wohnungen, Bildung, medizinische Versorgung, Infrastruktur. Bei alldem müssen wir, die auf der Sonnenseite leben, Unterstützung leisten.“

Rittmann und Reifgerste erläuterten die Arbeit der BGV und speziell des Auslandsbau-Verbands. Fachwissen, Erfahrung und Kontakte sind deren wichtigstes „Kapital“, um das Auslandsengagement deutscher Bauunternehmen zu befördern. Seit zehn Jahren ist der DABV bundesweit aktiv. Den Schwerpunkt bildet Afrika südlich der Sahara. Dass der Verband dort zugleich Entwicklungsimpulse setzt, beschreibt der geschäftsführende Vorstand Rittmann so: „Die lokalen Unternehmen, mit denen sich unsere Firmen zusammentun, und ihre Mitarbeiter profitieren vom Know-how-Transfer im betriebswirtschaftlichen ebenso wie im baupraktischen Bereich. Damit fahren wir ganz bewusst einen anderen Ansatz als Wettbewerber, die lediglich Aufträge an Land ziehen und sie mit Personal und Material aus dem Stammland abarbeiten.“

Afrika wird von vielen Entwicklungs-Experten als Kontinent mit großen Zukunftschancen beschrieben. Politik und Wirtschaft tun also gut daran, sich dort weiterhin zu engagieren. Ein Beispiel dafür und auch für die erfolgreiche Kooperation mit den BGV und dem DABV gibt die Unternehmensgruppe Lupp. Der Mittelständler hat in mehr als 30 Jahren Auslandserfahrung unter anderem Hotels, Shopping Malls, Straßen, Hafenanlagen, Brücken, Botschaften und Appartementkomplexe realisiert.

Auch in den westafrikanischen Staaten Sierra Leone und Liberia hat das Unternehmen jüngst Joint Ventures mit lokalen Partnern geschlossen. „Mit tatkräftiger Unterstützung des Auslandsbau-Verbands haben wir dort Firmen besucht, viele Gespräche geführt und letztendlich in Sierra Leone die größte lokale Baufirma als Partner für Aktivitäten gewinnen können“, schildert Geschäftsführer Kaufmann die Anfänge der aktuellen Projekte. Er bestätigt, dass es eine der zentralen Aufgaben für ein ausländisches Unternehmen, das in Afrika aktiv werden will, ist, dort seriöse Partner zu identifizieren. „Nur so sind die Herausforderungen zu lösen. Ich denke vor allem an die Materialbeschaffung, die Importverzollung oder die Einstellung von lokalem Personal.“ Nach der Gründung einer gemeinsamen Firma ging man an die Projektakquise. Sie hat inzwischen einen ersten großen Auftrag im Bereich Hochbau gebracht: die Renovierung eines von zwei Verwaltungsgebäuden der Zentralbank in der Hauptstadt Freetown. Es geht dabei um die Entkernung und Renovierung eines elfgeschossigen Bürotrakts sowie um die Erneuerung der Fassade für etwa 6,5 Millionen US-Dollar. Kaufmanns Zwischenfazit: „Ohne den Auslandsbau-Verband, der uns mit seinem Know-how und seinen Netzwerken beim Markteintritt schnell und zielgerichtet vorangebracht hat, wären wir noch längst nicht so weit.“

Neben der Kooperation mit lokalen Partnern legt der DABV großen Wert auf die Identifikation international sicher finanzierter Projekte. Nur so könne das nicht zu leugnende Risiko des Auslandsengagements für die deutschen Mittelständler überschaubar gehalten werden, unterstreicht DABV-Vorsitzender Ingo Reifgerste.

Foto: Die DABV-Vertreter Ingo Reifgerste, Matthias Kaufmann und Heinz G. Rittmann (v.l.) beim Treffen mit Entwicklungsminister Gerd Müller (r.) und der CDU-MdB Sylvia Pantel (2.v.r.). (Foto: Harald Siebert) 



Allgemeine Bauzeitung berichtet über Kenia-Reise


Die Allgemeine Bauzeitung, mit einer Auflage von wöchentlich über 30.000 Exemplaren die meistgelesene Baufachzeitung Deutschlands, hat jetzt in einem großen Artikel über die vom DABV mit-organisierte Markterkundungsreise nach Kenia berichtet: 

http://allgemeinebauzeitung.de/abz/deutscher-auslandsbau-verband-infrastrukturprojekte-suedlich-der-sahara-15121.html


„Momentum" fragt nach Chancen in Afrika



„Welche Chancen sehen Sie für die deutsche Bauwirtschaft, gerade in Afrika?" und „Welche Möglichkeiten bieten sich dem Mittelstand bei Großprojekten bzw. wie muss sich der Mittelstand aufstellen, um hier tatsächlich Chancen zu haben?" sind zwei der Fragen, die das Magazin Momentum" an Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Leiterin des Lehrstuhls für Gebäudetechnologie und Bauphysik im Department Architektur an der Universität Siegen, gestellt hat. Sie hatte kürzlich im Rahmen des 4. Außenwirtschaftstages den Workshop „Aufbau von Chancenregionen in Afrika“ geleitet. Einer der Gesprächsteilnehmer: Heinz G. Rittmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DABV. Das Interview lesen Sie unter http://momentum-magazin.de/de/bauen-in-afrika-chancen-fur-die-deutsche-bauwirtschaft/ .



15 Mittelständler knüpften in Kenia erste Geschäftskontakte

 

Das erste vorläufige Fazit von Elias van Straaten, Mitarbeiter der Deutschen Außenhandelskammer in Kenia, nach der Unternehmerreise vor allem für Betriebe aus dem Straßen- und Tiefbau nach Nairobi klingt vielversprechend: „Die Rückmeldungen seitens der kenianischen Partner und Unternehmen waren durchweg positiv und auch von der deutschen Delegation gibt es bereits erste intensive Kontakte zur hiesigen Privatwirtschaft.“ Die einwöchige Reise war vom Deutschen Auslandsbau-Verband (DABV) als Teil der Baugewerblichen Verbände organisiert und vom Bund im Rahmen von dessen Markterschließungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen gefördert worden. 15 mittelständische Unternehmer aus ganz Deutschland nutzten sie, um Kontakte zu knüpfen und ihre Marktchancen auszuloten.

 

Kenia ist die führende Wirtschaftsmacht in Ostafrika. Ein stabiles Wachstum hat es zur leistungsfähigsten Volkswirtschaft in der Region werden lassen. Heinz G. Rittmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DABV: „Der Bedarf an Wohnraum steigt rapide. Das hat zu einem Bau-Boom geführt. Er erstreckt sich auch auf den Infrastrukturbereich wie die Wasserver- und die Abwasserentsorgung sowie den Straßenbau. Das eröffnet sehr interessante Marktchancen für deutsche Unternehmen aus dem Bausektor.“

Der DABV ist schon seit mehreren Jahren in Ostafrika aktiv und hat dort gute Kontakte, um deutschen Bauunternehmen den Markteintritt zu erleichtern. „Diese Erfahrungen haben wir in das Konzept für die Erkundungsreise einfließen lassen“, erklärte Heinz Rittmann. Sie deckte die Felder Straßen- und Tiefbau und Infrastrukturentwicklung ebenso ab wie den Hochbau. Dort ging es vordringlich um Wohnungen, Industriebauten, Hotels, Einkaufszentren oder Schulen. Unter anderem wurde die Baustelle für die Garden City Mall besichtigt, demnächst Ostafrikas größtes Einkaufszentrum mit einer Fläche von 33.000 Quadratmetern und einem Investitionsvolumen von 250 Millionen US-Dollar. Hinzu kam eine Visite beim wichtigen Kisumu-Kakamega-Straßenprojekt, einer Verbindung der beiden Städte mit der Hauptverkehrsader von Nairobi nach Kampala sowie der Straße Richtung Süd-Sudan. Das deutsche Unternehmen H.P. Gauff Ingenieure -JBG- ist mit der Bauüberwachung beauftragt und erläuterte den Gästen aus Deutschland die Arbeiten.

Das Programm bot außerdem Kontakte zu Entscheidungsträgern sowie einen Empfang in der Residenz der designierten deutschen Botschafterin, Jutta Frasch. Dieser Termin gehörte zu den ersten offiziellen Amtshandlungen der Diplomatin, die im Laufe des Septembers erst ihren Dienst in Kenia angetreten hatte. Dazu gab es für die Teilnehmer Marktinformationen aus „erster Hand“, darunter von Philip Nyabanda, dem Technischen Direktor der Partnerorganisation des DABV, der Kenya Federation of Master Builders, und von Vertretern der deutschen Förderinstitutionen Germany Trade and Invest und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, sowie von der AHK. Besucht wurden das Büro von Kenya Vision 2030, einer Organisation, mit dem die Regierung das Ziel verfolgt, bis 2030 international als Land mit mittlerem Durchschnittseinkommen bewertet zu werden, und die Kenya Association of Manufacturers, der Vereinigung der herstellenden Unternehmen in dem ostafrikanischen Staat.  

Ergänzend erhielten die deutschen Unternehmer eine branchenspezifische Zielmarktanalyse, Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, Hinweise für die Anbahnung von Joint Ventures und Beratungen zur Markteintrittsstrategie. Im Anschluss werden sie zudem Unterstützung bei der Nachbearbeitung der Kontakte bekommen.

 

 

 

 




Internet-Plattform weist auf Geldgeber hin

Suchen Sie seriöse Geldgeber, um Projekte im östlichen und südlichen Afrika umzusetzen? Das Internetportal
www.afp-africa.com bietet eine Datenbank über mehr als 500 Institutionen, die als Financiers auftreten könnten. AFP steht dementsprechend für Acces to Finance Portal. Die Plattform soll Unternehmen helfen, Kreditinstitute, Kapitalbeteiligungsgesellschaften oder zum Beispiel Versicherungen zu finden, die Kapital zur Verfügung stellen wollen. Das Internetportal wird betrieben von der Regional Investment Agency der Wirtschaftsorganisation Comesa, die einen gemeinsamen Markt innerhalb der 19 Staaten zwischen Ägypten im Norden und Zimbabwe und Madagaskar im Süden Afrikas schaffen will. Wer die unabhängige Plattform nutzen will, muss sich registrieren. Zu den Services zählt auch, dass man Unterstützung bei der Projektdarstellung erhält.




Äthiopien „auf der Überholspur"

Äthiopien, eines der Länder, das der DABV bei seinen Aktivitäten im Fokus hat, sei „auf der afrikanischen Überholspur", meint die FAZ. Aus der Landwirtschaft heraus sei es Selbstversorger, die industrielle Produktion wachse deutlich, der Dienstleistungssektor entwickele sich positiv und auch im Bereich der Infrastruktur tue sich viel. Kritik wird am starken Einfluss Chinas, an der Macht des Staates und an der Büroktie geäußert. Den leicht gekürzten Artikel lesen Sie im Anhang.


 Äthiopien.pdf




„Der Wachstumsmotor brummt in Afrika"

Der Westen solle die Chancen, die der Kontinent Afrika bereithält, nicht verschlafen. Das ist die These von Andreas und Frank Sieren. Sie erläutern sie in einem Interview des „Diplomatischen Magazins". Mehrfach verweisen sie dabei auf die große Bedeutung der Infrastruktur für die Entwicklung der Staaten Afrikas und auch als Investitionsziel durch zum Beispiel deutsche Fachfirmen.
 afrika-artikel.pdf



Merkblatt zum Bauen in Großbritannien


Das Länder-Merkblatt „Bauen in Großbritannien: Marktchancen, Besonderheiten und Praxistipps" ist überarbeitet worden. Herausgegeben wurde es von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) im Rahmen ihres Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk NRW 2.0 . Zu den Themen gehören die Rechtsgrundlagen, Projektabwicklungen und Vertragsformen, Bauablauf und Versicherung, Förderungen und Auflagen beim ökologischen Bauen, die Registrierung für Handwerksunternehmer sowie Sprache und Fachbegriffe.
Hintergrund für die Publikation ist die Tatsache, dass das deutsche Baugewerbe in Großbritannien einen exzellenten Ruf hat. Sein Fachwissen, der technische Anspruch und die Qualität der Ausführung gelten in vielen Bereichen als vorbildlich, nicht zuletzt beim Bauen nach ökologischen Standards. Darin steckt eine große Chance für deutsche Handwerker. Wer seine Leistungen jedoch auf dem britischen Markt anbieten will, muss sich auf einige grundlegende Unterschiede einstellen. Dabei geht es nicht nur um baurechtliche Details. Der Unterschied liegt vielmehr im grundsätzlich anderen Umgang mit Recht, Regeln und Richtlinien. Zu beachten sind die zahllosen Einzelfälle, auf die im Streitfall verwiesen wird. Die Folge ist, dass man sich in der Baubranche kaum an allgemeingültigen Regeln und Abläufen orientieren kann – schlicht deshalb, weil es diese Regeln oft nicht gibt. Nicht zuletzt darauf soll das Merkblatt vorbereiten.
 LMB Bauen_in_GB 24März_2015.pdf


Leitfaden für
„Health and Safety" aktualisiert


Der Gesundheitsschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz haben auch auf britischen Baustellen einen sehr hohen Stellenwert. Deutlich wird dies an der Fülle der Bestimmungen, aber auch an Sanktionen wie der kompletten Schließung einer Baustelle oder der Verhängung hoher Geldstrafen. Immerhin ist eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen den deutschen Regelungen sehr ähnlich, so dass sich der Vorbereitungsaufwand reduziert, wenn man als Bauunternehmen auf dem britischen Markt aktiv werden will. Die jetzt auf den aktuellen Stand gebrachte, 18 Seiten umfassende Broschüre des Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk NRW 2.0 zu Health and Safety (Bestellnummer L37) erläutert die Anmeldepflichten und den organisatorischen Ablauf eines Bauprojekts, die Baustelleneinrichtungen, die wichtigsten Regeln zum Baustellenstrom, die Pflichten eines Nach-/Subunternehmers, die Besonderheiten bei Arbeiten an privaten Objekten, die Grundausrüstung in Sachen Arbeitsschutz sowie die so genannte SMSTS-Prüfung.in Großbritannien. Der Leitfaden ist konstenfrei erhältlich per Mail an witte-martinez@lgh.de . Im Anhang sehen Sie das Inhaltsverzeichnis.
 Inhaltsverzeichnis LMB Health & Safety(0).pdf

 



Datenbank hilft auf dem Weg in neue Märkte

Die Exportinitiative Energieeffizienz des Bundes unterstützt kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland bei der internationalen Vermarktung ihrer Angebote. Kunden und Partner aus dem Ausland können sich unter dem Label „Energy Efficiency - made in Germany" über Produkte oder Dienstleistungen informieren und sich ein Bild von Anwendungsfeldern und Einsatzmöglichkeiten verschaffen. Der Link zur Initiative: http://www.efficiency-from-germany.info/ENEFF/Navigation/DE/Home/home.html .



Tipps für Webseiten im Ausland


Die Präsentation der firmeneigenen Dienstleistungen und Produkte im Internet ist für viele Baufachbetriebe heute längst ein ‚Muss‘ im Marketing-Mix. Wenn sie jedoch Auslandskunden als Zielgruppe definiert haben, dann müssen mehrsprachige Internetseiten her. Allerdings reicht eine einfache Übersetzung der deutschen Texte nicht aus, weil man damit den Informationsgewohnheiten und den Erwartungen der jeweiligen ausländischen Nutzer nicht gerecht wird. Darüber hinaus ist die Auffindbarkeit über Suchmaschinen im Zielland nicht gewährleistet ist. Tipps, wie Sie Ihren Auftritt im World Wide Web für Ihre Zielländer optimieren, bekommen Sie in einem "Thema des Monats" des Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk 2.0 unter http://www.lgh.de/management-center-handwerk/thema-des-monats/august-2014-homepage-im-handwerk-ja-klar-und-zusaetzlich-mehrsprachig.html



Broschüre erleichtert Einstieg in Auslandsgeschäfte

Wie geht man als Betrieb aus dem Baugewerbe Aufträge im Ausland an? Welche rechtlichen und steuerlichen Pflichten und Besonderheiten sind dabei zu beachten? Wie kommt man an die passenden Kontakte oder Partner? Welche Förderprogramme unterstützen eventuell bei einem Engagement jenseits der Grenzen? Diese und weitere Fragen behandelt die neue Broschüre „Auslandsgeschäfte meistern – Grenzenlos erfolgreich“, die von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks im Rahmen ihres Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk NRW 2.0 herausgegeben worden ist. Grundlegend und allgemein wird dargestellt, welche Formen des Auslandsengagements es gibt, wie man es strategisch anbahnt, wie die Kontaktanbahnung ablaufen sollte, welche Faktoren bei der Abwicklung zu beachten sind (unter anderem Anmelde- und Genehmigungspflichten sowie die jeweiligen steuerlichen und rechtlichen Besonderheiten), was bei der Zollabwicklung wichtig ist und welche Hürden bei der Finanzierung und der finanziellen Absicherung eventuell genommen werden müssen.

Die Broschüre finden Sie als pdf-Dokument im Anhang. Auf der Internetseite www.zih-nrw.de finden sich zusätzlich eine Reihe von Anhängen und Checklisten zur Vertiefung in das Thema.     


 lgh-zih_2_0_Globalisierung-Broschuere_download.pdf
In Tansania und Uganda die Chancen erkunden

Nach Tansania und Uganda führt vom 22. bis 27. Oktober eine branchenübergreifende Unternehmerreise. Organisiert wird sie vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Auch Bau- und Ausbauunternehmen können sich dabei vor Ort über Märkte und Branchen informieren, Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Unternehmen und Ministerien knüpfen, gezielt für die deutschen Besucher ausgewählte potenzielle Geschäftspartner treffen und aktuelle Projekte besichtigen. Beide Male sieht das Programm Empfänge bei den deutschen Botschaftern vor. Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Programmteilen der Reise teilzunehmen. Anmeldungen werden bis zum 22. September angenommen. Details finden Sie auf der Internetseite des Afrika-Vereins unter "Veranstaltungen" und "Delegationsreisen".

 
DEUTSCHER AUSLANDSBAU-VERBAND e.V. 
Graf-Recke-Straße 43 
40239 Düsseldorf 
Germany 
 0049.211.91429-14 
 0049.211.91429-31 
h.rittmann@auslandsbau-verband.com 
 
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